Internetauftritt der AfA Hessen-Süd

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16.06.2017 | Topartikel Presse

Soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt Odenwälder Betriebs- und Personalräte diskutieren mit Jens Zimmermann

 

ERBACH. Zur bereits traditionellen Betriebs- und Personalrätekonferenz hatten die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Odenwaldkreis und der SPD-Bundestagsabgeordnete Jens Zimmermann eingeladen. Zu der Tagung konnten die beiden AfA-Vorsitzenden Harald Staier und Marion Eisele zahlreiche Arbeitnehmervertreter aus Odenwälder Betrieben und Einrichtungen begrüßen. An der Konferenz nahm auch Jürgen Glaser, der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) teil. Bundestagsabgeordneter Jens Zimmermann machte deutlich, dass für ihn der Austausch mit den Betriebs- und Personalräten sehr große Bedeutung hat. Auch bei seinen zahlreichen Betriebsbesuchen im Wahlkreis informiert sich Jens Zimmermann durch Gespräche mit Geschäftsleitungen und den Interessenvertretungen der Arbeitnehmerseite unmittelbar über die Situation „vor Ort“. Der Abgeordnete informierte außerdem über die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion. Die SPD will das Rentenniveau nicht weiter absinken lassen, sondern bei 48 Prozent stabilisieren.

Der DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) stellte die zentralen Ziele des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften für die Bundestagswahl am 24. September vor. Im Mittelpunkt der gewerkschaftlichen Forderungen stehen die Themen Gute Arbeit, die Stärkung der gesetzlichen Rente und die Durchsetzung von Steuergerechtigkeit. Raupp machte deutlich: „Wer für einen Hungerlohn arbeitet, kann davon nicht leben, nicht im Beruf und schon gar nicht später in Rente. Löhne und Renten müssen für ein gutes Leben reichen“. Die Gewerkschaften setzen sich deshalb für die Ausweitung der Tarifbindung ein. Zudem müsse der freie Fall des Rentenniveaus gestoppt und das Rentenniveau wieder deutlich erhöht werden. Raupp forderte außerdem die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen: „Viele junge Menschen auch hier im Odenwaldkreis müssen sich von Befristung zu Befristung durchhangeln. Sie wissen über Jahre hinweg nicht, wo und wie sie zukünftig arbeiten werden. Ihnen fehlt jede belastbare Perspektive für ihre Lebensplanung. Mit dem Befristungsunwesen muss endlich Schluss sein“. Der DGB fordert außerdem kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh informierte über die aktuelle Landespolitik und stellte der schwarz-grünen Landesregierung in der Bildungs-, Sozial-, Finanz- und Innenpolitik ein „politisches Armutszeugnis“ aus: „Durch den Regierungseintritt der Grünen hat sich nichts geändert. Schwarzgrün setzt die unsoziale und arbeitnehmerfeindliche Politik der schwarzgelben Landesregierung bruchlos fort. Hessen ist nach wie vor der größte Tarifflüchtling in Deutschland“. Der Odenwälder SPD-Vorsitzende und Erster Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis kritisierte die kommunalfeindliche Politik der Landesregierung. Schwarz-Grün verweigere trotz des hohen Steueraufkommens den Städten, Gemeinden und Landkreisen die notwendigen Mittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Stattdessen würden die Kommunen vom Land angewiesen, sich durch die Erhöhung von kommunalen Steuern und Gebühren das Geld bei den Bürgerinnen und Bürgern zu holen: „Diese falsche Politik belastet vor allem kleine und mittlere Einkommen und geht zu Lasten insbesondere des ländlichen Raums“.

Breiten Raum nahmen die Berichte der Betriebs- und Personalräte ein. Den Beschäftigten von Vibracoustic in Neustadt, deren Werk 2018 geschlossen wird, sicherte die Konferenz ihre Solidarität zu: „Es muss endlich damit Schluss gemacht werden, dass mit Menschen, ihren Arbeitsplätzen und ihren Familien aus Gründen der Profitmaximierung Monopoly gespielt wird“.

12.06.2017 | Presse

Jubel-Kundgebung: „Hurra! Die Reichen werden immer reicher!“ - Odenwälder Bündnis „Reichtum umverteilen!

 

Aufgepasst: Satirische Straßenaktion!

 

Weltweit, in Europa und in Deutsch-land nehmen soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zu. Immer mehr Menschen leben in Armut, der Mittelstand schrumpft.
REICHE UND SUPERREICHE WERDEN IMMER REICHER.


ein gerechtes Land für alle!


Das Odenwälder Bündnis ruft auf
zu einer politisch-satirischen
Jubel-Kundgebung
„Hurra! Die Reichen werden immer reicher!“

 

Samstag, 24. Juni 2017, ab 11.00 Uhr

Große Gasse in Michelstadt
in der Fußgängerzone, am Historischen Rathaus

 

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich möglichst schick, phantasievoll, bunt, laut und lustig an der Aktion zu beteiligen, Spaß und gute Laune mitzubringen und gemeinsam auf die kommenden Steuersenkungen für Reiche und Superreiche anzustoßen.
 

  • Musikalisches vom Feinsten: Liedermacher Peter Kühn

  • Armenküche [KOMPASS] und leckere Häppchen für Reiche!

  • Lustig-heiteres Geldsackhüpfen für unsere Kleinsten!


Wir laden herzlich ein!
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Odenwaldkreis, attac Odenwald - Regionalgruppe
des globalisierungskritischen Netzwerks, Arbeiterwohlfahrt (AWO) Odenwaldkreis,
Sozialverband VdK Odenwaldkreis, NaturFreunde, DGB-Jugend, JungsozialistInnen,
Grüne Jugend, Linksjugend ['solid], KOMPASS Arbeitslosen-Initiative Odenwald.


Odenwälder Bündnis »Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle«
Kontakt und INFO: Infobuero.Odenwaldkeis(at)DGB.eu oder odenwald(at)attac.de

12.06.2017 | Presse

Jubel-Kundgebung: „Hurra! Die Reichen werden immer reicher!“ - Odenwälder Bündnis „Reichtum umverteilen!“

 

MICHELSTADT / ODENWALDKREIS: „Hurra! Die Reichen werden immer reicher!“ - unter diesem Motto ruft das Odenwälder Bündnis „Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!“ zu einer politisch-satirischen Straßenaktion auf, die am Samstag, dem 24. Juni 2017, ab 11.00 Uhr in der Großen Gasse in Michelstadt (Fußgängerzone, am Historischen Rathaus) stattfindet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich möglichst schick, phantasievoll, bunt, laut und lustig an der Aktion zu beteiligen, Spaß und gute Laune mitzubringen und gemeinsam auf die kommenden Steuersenkungen für Reiche und Superreiche anzustoßen. Es gibt Musikalisches vom Feinsten mit dem Liedermacher Peter Kühn, gleich neben der Armenküche werden Kaviar- und Lachshäppchen für Reiche gereicht und für Kinder wird ein lustig-heiteres Geldsackhüpfen angeboten.

Das Odenwälder Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ besteht aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) im Odenwaldkreis, der attac-Odenwald-Regionalgruppe des globalisierungskritischen Netzwerks, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Sozialverband VdK, den NaturFreunden, der DGB-Jugend, den JungsozialistInnen, der Grünen Jugend, der Linksjugend solid sowie der Kompass Arbeitslosen-Initiative. Das Bündnis macht deutlich: „Weltweit, in Europa und in Deutschland nehmen soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ungerechtigkeit zu. Immer mehr Menschen leben in Armut, der Mittelstand schrumpft. Reiche und Superreiche werden immer reicher“. Auf die massive Schieflage bei der Einkommens- und Vermögensverteilung will das Bündnis mit seiner politisch-satirischen Straßenaktion hinweisen und Wege für soziale Gerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit aufzeigen. Die Bevölkerung ist herzlich zur Teilnahme an der Aktion eingeladen!

01.06.2017 | Presse

Mitbestimmung ist Kern der sozialen Marktwirtschaft

 

Unter dem Motto „Demokratie in Betrieb und Gesellschaft“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch den bewährten Dialog mit Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland fortgesetzt. Die - Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion war mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesjustizminister Heiko Maas, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und dem SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz hochrangig besetzt. Mehr als 300 Arbeitnehmerinnenvertreter und Arbeitnehmervertreter waren der Einladung gefolgt.

„Mitbestimmung gehört für uns zu einer freien und demokratischen Gesellschaft. Sie ist Kern des deutschen Modells der sozialen Marktwirtschaft und lebendiger Ausdruck unserer Vorstellung von Wirtschaftsdemokratie. Deshalb werden wir sie politisch weiter stärken. Und wir werden uns denen entgegenstellen, die sie nicht wollen. Die SPD hat in den vergangenen vier Jahren viel für gute und sichere Arbeit erreicht. Jetzt kommt es darauf an, diese Erfolge offensiv zu vertreten. Denn wer glaubt, dass die CDU/CSU ein Fels in der Brandung bei mehr Mitbestimmung, sicheren Renten, dem Kampf gegen prekäre Beschäftigung und sicheren Arbeitsplätzen in Zeiten des digitalen Wandels ist, der irrt sich gewaltig. Nur mit Mitbestimmung auf Augenhöhe kann der Wandel zur Arbeitswelt 4.0 erfolgreich und menschengerecht gestaltet werden. Das haben wir heute deutlich gemacht. Es war ein guter Austausch. Er hat gezeigt: Es gibt sehr große Übereinstimmung zwischen Betriebs- und Personalräten und der SPD-Bundestagsfraktion. Wir werden auch in Zukunft nicht nachlassen, für gute und sichere Arbeit zu sorgen und die Mitbestimmung ausbauen.“

16.05.2017 | Presse

Treffen sich zwei Dinos…

 

Am Donnerstag den 11. Mai 2017 haben Mitglieder des AfA-Vorstandes vom Unterbezirk Darmstadt/Darmstadt-Dieburg und Bezirk Hessen-Süd, Merck einen Besuch abgestattet.

Der Besuch fand unter dem Thema „Industrie 4.0 / Mitbestimmung 4.0 – Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt und die Mitbestimmung im Betrieb verändert“.

Die älteste Partei Deutschlands trifft das älteste chemisch-pharmazeutische Unternehmen der Welt. Zwei Dinos treffen sich also um sich über Digitalisierung auszutauschen. Das klingt zunächst grotesk, war jedoch eine gelungene Kombination. Nach einer Werksbesichtigung des ca. 1,2 Km³ großen Geländes und der Besichtigung eines modernen Abfüllbetriebs, wurden die Besucher bereits im Betriebsratsbüro erwartet. Empfangen wurden sie vom Betriebsratsvorsitzenden Michael Fletterich, dem Vorsitzenden des Vertrauenskörpervorstandes der IG BCE Vertrauensleute, Andreas Becker und dem Sprecher des IT-Ausschuss, Charles Hübler.

Da ging es zur Sache! Was für Herausforderungen hält Industrie 4.0 für die Arbeitswelt bereit? Flexiblere Arbeitszeitmodelle, Work-Life Balance und eine gute Ausbildung sind die Schlagworte gewesen, mit denen Michael Fletterich in die Diskussion einstieg. Veränderungen am Standort Darmstadt, der Hauptsitz der Firma Merck, sowie die Haushaltsdebatte in der Stadt Darmstadt waren ebenfalls ein Thema. Andreas Becker beleuchte die Veränderungen der Gewerkschaftsarbeit und forderte die anwesenden Genossinnen und Genossen auf, als Partei und Gewerkschaft wieder näher zusammen zu finden und gemeinsam Themen voranzutreiben. Wichtige Themen waren hier das Arbeitszeitgesetz und das Betriebsverfassungesetz. Die SPD darf nicht zulassen, dass die Arbeitgeber sich mit ihrer Forderung nach Lockerung der gesetzlichen Regelungen durchsetzen! Charles Hübler rundete die Diskussion durch einen Vortrag zur Digitalisierung ab und erläuterte wie sich der Betriebsrat bei Merck aufgestellt hat .

Die Besucher und die Gastgeber waren sich am Ende einig. Es soll nicht die letzte Veranstaltung gewesen sein!

AfA-Unterbezirke Hessen-Süd

AfA Frankfurt am Main Vorsitzender: Roger Podstatny AfA Main-Kinzig Vorsitzende: Hildegard Kettler AfA Offenbach-Stadt Vorsitzender: Stefan Metz AfA Offenbach-Landkreis Vorsitzender:Filippos Kourtoglou AfA Groß-Gerau Vorsitzende: Roswitha Michels AfA Odenwald Vorsitzende: Harald Staier, Marion Eisele AfA Darmstadt u. AfA Darmstadt-Dieburg Vorsitzender: Andreas Trägler AfA Bergstraße Vorsitzender: Willi Thomas AfA Vogelsberg Vorsitzender: Bernhard Bender AfA Wetterau Vorsitzender: Heinz-Peter Rausch AfA Gießen Vorsitzender: Peter Pilger AfA Land-Dill Vorsitzender: Stephan Grüger AfA Wiesbaden Vorsitzender: Simon Rottloff

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