Internetauftritt der AfA Hessen-Süd

Herzlich Willkommen

auf unserem Internetauftritt.

 

26.04.2016 | Topartikel Presse

Kundgebung 1.Mai DGB Odenwaldkreis

 

1. Mai 2016: Zeit für mehr Solidarität

DGB Odenwaldkreis ruft auf zur Demonstration und Kundgebung in Bad König

 

ODENWALDKREIS. „Viel erreicht und noch viel vor! Zeit für mehr Solidarität“ – unter diesem Motto steht der 1. Mai 2016. Wir demonstrieren  für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken. Wir demonstrieren: Für eine freie, offene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Für einen handlungsfähigen Staat, für Steuergerechtigkeit und Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, Schulen und Kitas, für mehr Personal im öffentlichen Dienst, bei der Polizei, in Schulen und Kitas. Für Solidarität im Betrieb: für gleiche Rechte, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gegen Lohndumping und Zwei-Klassen-Gesellschaft. Für die Stärkung der gesetzlichen Rente, gegen Altersarmut. Für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Für mehr Mitbestimmung in den Betrieben. Gegen Krieg, Hass, Rassismus und Antisemitismus. Für Solidarität und für ein gutes Leben für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft.

 

Der DGB Odenwaldkreis ruft zur Odenwälder Mai-Kundgebung in Bad König auf. Dort findet um 11.00 Uhr  auf dem Bahnhofsplatz die Eröffnungskundgebung statt. Nach der Eröffnungsrede durch den DGB-Kreisvorsitzenden Harald Staier führt die Demonstration durch die Bad Königer Innenstadt. Um 11.30 Uhr findet in der Freilichtbühne die Kundgebung und das Mai-Fest statt. Es sprechen: Saskia Jensch, Gewerkschaftssekretärin von ver.di Südhessen, zuständig u.a. für den Bereich Gesundheitswesen, Alexandra Lutz, Vorsitzende des DGB-Ortsverbandes Nördlicher Odenwaldkreis und Ulrike Köhler, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall. Musikalisch umrahmt werden die Kundgebung und das Fest von dem Liedermacher Peter Kühn (GEW). Auf dem Fest gibt es Leckeres vom Grill, Salate, Getränke, Kaffee und Kuchen und für die Kinder das Spielmobil des Odenwaldkreises.

 

Der DGB Odenwaldkreis ruft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Odenwälder Mai-Veranstaltung auf!  

 

19.04.2016 | Presse

Diskussion zu Industriepolitik in Südhessen eröffnet neue Chancen

 

13.04.2016 | Zu einer hochkarätig besetzten Konferenz hatten die Arbeitsgemeinschaften der Unterbezirke Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau am vergangenen Dienstag nach Darmstadt eingeladen. Für den SPD Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel ist Industriepolitik aus Sicht des Landes hauptsächlich die Förderung industrieller Cluster. Immerhin trägt die industrielle Produktion immer noch 20% des Bruttoinlandsprodukts in Hessen bei. Dieser Kern industrieller Produktion hat nach seiner Ansicht auch dazu beigetragen, dass Hessen besser als andere Regionen durch die Wirtschaftskrise gekommen ist. Wichtig sei aber immer auch die Akzeptanz. Mit der Notwendigkeit der Technologiefolgeabschätzung sei aus seiner Sicht ein wichtiger Schritt zur Herstellung dieser Akzeptanz gegangen worden.
Die DGB - Vorsitzende Gabriele Kailing betonte, dass natürlich bessere Technologien und Industriefreundlichkeit auch Arbeitsplätze schaffe und sichere. Dabei dürften die Arbeitnehmerrechte gerade in Zeiten höherer Flexibilisierung nicht unter den Tisch fallen. Entgrenzte Arbeit und Verdichtung der Arbeit machen die Vertreter der Arbeitnehmerrechte wichtiger denn je.

Der Landrat des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will berichtete, dass in seinem Kreis das automotive Cluster sehr erfolgreich angelaufen sei. In einer Kooperation zwischen Unternehmen, den Hochschulen und der IHK habe man 600 Unternehmen und deren Zulieferer unter einen Hut gebracht. Auch das Gründerzentrum in Groß-Gerau sei wichtig für die Region, weil es jungen Unternehmen den Weg in die Wirtschaftlichkeit ebne.
Michael Fletterich, Betriebsratsvorsitzender von MERCK forderte von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen, die die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen nicht in Frage stellen dürften. Nach seiner Ansicht sei Industriepolitik und SPD kein Widerspruch. Aber auch die Industriepolitik müsse gestaltet werden. Die Diskussion wurde vom AfA - Vorsitzenden aus Groß-Gerau, Sascha Held moderiert, begrüßt hatte die ca. 60 Gäste und die Diskutanten der AfA Vorsitzende von Darmstadt-Dieburg, Andreas Trägler.

13.03.2016 | Presse

Betriebsrätekonferenz Odenwald

 

SPD/AfA-Presse-Information Odenwaldkreis

 

Ziel: Gute Arbeit und Stärkung des ländlichen Raums:

Dr. Jens Zimmermann und Oliver Grobeis diskutieren mit Odenwälder Betriebs- und Personalräten

MICHELSTADT. Auch in diesem Jahr haben die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann zur bereits traditionellen Odenwälder Betriebs- und Personalrätekonferenz eingeladen. Im direkten Austausch zwischen den betrieblichen Interessenvertretungen und Vertretern der SPD wurden betriebspolitische Themen ebenso wie kommunal-, landes- und bundespolitische Fragen diskutiert. Zu der Tagung konnten die Vorsitzenden der AfA, Harald Staier (Höchst) und Marion Eisele (Fränkisch-Crumbach), auch den Ersten Kreisbeigeordneten und Vorsitzenden der Odenwälder Sozialdemokraten, Oliver Grobeis, sowie DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) begrüßen. Die Betriebs- und Personalräte sprachen sich übereinstimmend für gute Arbeit, faire Bezahlung und einen handlungsfähigen Staat aus.

Dr. Jens Zimmermann betonte, dass die Stärkung des ländlichen Raums ein zentrales Anliegen der SPD ist: „Wir dürfen uns nicht spalten lassen in reiche, boomende Ballungszentren und arme ländliche Räume. Gleichwertige Lebensverhältnisse, gleiche Chancen, ein gutes Lebensumfeld, gesellschaftliche Teilhabe und Wohlstand müssen für alle Menschen in unserem Land möglich sein - unabhängig vom Wohnort. Dafür setze ich mich als Bundestagsabgeordneter aktiv ein“. Mit der Durchsetzung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro und der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren habe die SPD zentrale Wahlversprechen umgesetzt.

Oliver Grobeis machte deutlich: „Die chronische Unterfinanzierung der Städte, Gemeinden und Landkreise muss beendet werden“. Anstatt die Landkreise entsprechend den Vorgaben des Hessischen Staatsgerichtshofs endlich finanziell angemessen auszustatten, habe das Land dem Odenwaldkreis mit der Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs sogar noch 170.000 Euro entzogen: „Die kommunalfeindliche Politik der schwarz-grünen Landesregierung schränkt die kommunale Selbstverwaltung immer mehr ein und zwingt die Städte und Gemeinden zur Erhöhung der kommunalen Steuern und Gebühren. Das ist eine Politik gegen die Bürgerinnen und Bürger und gegen den ländlichen Raum“.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp forderte von der Politik die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen: „Das um sich greifende Befristungsunwesen trifft vor allem die junge Generation. 75 Prozent der unter 35-Jährigen haben noch nie einen unbefristeten Arbeitsvertrag gesehen“. Auch müsse die Bundesregierung möglichst rasch ein wirksames Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von Leiharbeit und Werkverträgen auf den Weg bringen. Der von Teilen der Arbeitgeber verfolgten Dumpinglohnstrategie setzt der DGB die Forderung „Gleiche Arbeit - Gleiches Geld“ entgegen. Raupp forderte außerdem verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung von Altersarmut und die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die AfA-Vorsitzenden Harald Staier und Marion Eisele unterstrichen: „Es ist höchste Zeit für soziale Gerechtigkeit. Hohe Einkommen und große Vermögen müssen endlich wieder angemessen besteuert werden. Nur so können die notwendigen Zukunftsinvestitionen nachhaltig und solide finanziert werden“.

18.12.2015 | Presse

Solidarität mit den Beschäftigten vom Amazon

 

Frankfurt am Main, 16. Dez. 2015

 

Erklärung der AfA Hessen-Süd

 


 

Solidarität mit den Beschäftigten von amazon und dem Kampf der Gewerkschaft ver.di für einen Flächentarifvertrag!

Die Hessische AfA unterstützt den Kampf bis hin zum Streik der Beschäftigten von amazon mit ihrer Gewerkschaft für die Integration in den Flächentarifvertrag des Einzelhandels an allen Standorten in Deutschland.

Dieser Kampf um die Rechte der Beschäftigten bei amazon, einer Online-Handelsfirma, dauert nun schon 3 Jahre und die Konzernführung ist nicht bereit, sich zu bewegen. Sie fürchtet den Tarifvertrag wie der Teufel das Weihwasser. Sie zahlt Gehälter und Prämien nach Gutsherrenart. Diese Zeiten sind seit 1918/1919 in Deutschland vorabei.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD lehnen zwar jeden staatlichen Eingriff in die Tarifautonomie ab. Aber die AfA fordert die US-Besitzer von amazon auf, nun endlich mit der Gewerkschaft ver.di Tarifverhandlungen über die Anwendung des Flächentarifvertrags für alle Standorte von amazon aufzunehmen.

Auch ausländische Besitzer von Unternehmen haben das deutsche Tarifrecht zu respektieren. Zu den Grundlagen des deutschen Tarifrechts gehört es, dass die Sozialpartner Tarifverträge abschließen, Betriebsräte von den Beschäftigten gewählt werden können, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit bis hin zum Streikrecht wahrgenommen werden können, um gegen Unternehmenswillkür vorgehen zu können. Das ist die Grundlage der Demokratie in Deutschland, das jedes Unternehmen auf deutschem Boden zu respektieren hat.

In diesem Sinne erklärt sich die AfA Hessen-Süd erneut solidarisch mit dem berechtigten Streik der Kolleginnen und Kollegen bei amazon.

Der AfA-Bezirksvorstand Hessen-Süd

15.11.2015 | Presse

Solidarität mit Grechenland

 

Solidarität mit den Forderungen des 24-stündigen Streiks der Beschäftigten der öffentlichen und privaten Dienste und ihrer griechischen Gewerkschaften ADEDY und GSEE am 12. November 2015

Wir fordern den AfA-Bundesvorstand, den SPD-Parteivorstand und die Bundestagsabgeordneten auf:

Unterstützt wie wir die Forderungen der Arbeitnehmerschaft, Jugend und RenterInnen für das NEIN („OXI“) zu den verheerenden Auswirkungen der Memoranden, wie sie von EU/IWF und EZB gegen das griechische Volk, seine Souveränität und ihre sozialen und tariflichen Errungenschaften durchgedrückt werden!

Am 25. Januar 2015 hat die griechische Bevölkerung der Regierung Syriza eine Mehrheit gegeben, um die Memoranden der Troika wegzuverhandeln.
Am 5. Juli 2015 hat die Arbeitnehmerschaft, die Rentner und Jugend der Fortsetzung der Memorandums­politik klar mehrheitlich „OXI“ gesagt.
Am 12. November 2015 haben die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften zu einem 24-stündigen Streik gegen die Auswirkungen der Memoranden aufgerufen (siehe Anhang).

Die Politik der EU, unterstützt vom IWF, der EZB und den europäischen Regierungen, stürzt die griechische Bevölkerung in eine Existenzkrise. Von den 86 Mrd. Euro des 3. Hilfsprogramms gehen nur
11 Mrd. in die Verbindlichkeiten des Staates für die Löhne und Renten der Bevölkerung – der große Anteil ist eine „Hilfe“ für die internationalen Banken und Geldgeber Griechenlands.

Auf der anderen Seite verlangt das 3. „Hilfs“paket weitere gravierende Einschnitte in die Sozialversicherung (v.a. Renten), Lohnkürzungen, Erhöhung der Umsatzsteuer auch auf Lebensmittel und Heizung/Energie, Einschnitte in das Wohnrecht durch „Auktionen“ und Abschaffung des Wohnrechts im Falle von Verschuldung.

Gegen diese Politik der eigenen Regierung, die das Hilfsprogramm ausgehandelt hat, wendet sich der gemeinsame Streik der Gewerkschaften der Beschäftigten der öffentlichen und privaten Dienste ADEDY und GSEE am 12. November 2015. Es steht in der Tradition des Willen der griechischen Bevölkerung, die sowohl in den Wahlen als auch im Referendum diese Destruktionspolitik gegenüber Griechenland abgelehnt hat.

Wir als ArbeitnehmerInnen in der SPD und GewerkschafterInnen können eine solche Politik, die die Existenzgrundlagen eines Volkes und die sozialen und tariflichen Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft zerstört, nicht dulden.
Das ist nicht das Europa der Völker und ArbeitnehmerInnen. Das ist das Europa der Banken und Konzerne. Das ist nicht vereinbar mit der Tradition sozialdemokratischer Politik.

Wir wenden uns daher an Parteivorstand und Bundestagsabgeordneten: Unterstützt den Kampf der griechischen ArbeitnehmerInnen und ihrer Gewerkschaften, der auch der Jugend und den RenterInnen eine Perspektive gibt.

Wir bestätigen und erinnern an den Beschluss unseres AfA-Bundeskongresses von 2014:

(E 12) „Schluss mit der Ausplünderung der Arbeitnehmerschaft in Europa (…)

Stopp der Austeritätspolitik in Europa! - Stopp jedes Cents für die Bankenrettung!
- Aussetzung aller Troika-Programme der Austerität und Strukturreformen gegenüber den Arbeitnehmern und Völkern Europas!
- Aussetzung der entsprechenden Verträge, Richtlinien und Verordnungen, die diese Programme gebieten, wie Fiskalvertrag und Pakt für WettbewerbsfähigkeitSolidarität mit den Forderungen des 24-stündigen Streiks der Beschäftigten der öffentlichen und privaten Dienste und ihrer griechischen Gewerkschaften ADEDY und GSEE am 12. November 2015 gegen die Umsetzung der EU/IWF/EZB-Memoranden – gegen Abbau der Sozialversicherungsleistungen, Rücknahme der Gehaltskürzungen, gegen die Steuergesetzgebung (Umsatzsteuererhöhung v.a. auf Lebensmittel) und die Einschränkungen des Wohnrechts.Der Weg zu einem solidarischen Europa der ArbeitnehmerInnen und des Bündnisses der freien Völker führt nicht über die politischen Diktate der Finanzmärkte und der Troika.“

AfA-Unterbezirke Hessen-Süd

AfA Frankfurt am Main Vorsitzender: Roger Podstatny AfA Main-Kinzig Vorsitzende: Hildegard Kettler AfA Offenbach-Stadt Vorsitzender: Stefan Metz AfA Offenbach-Landkreis Vorsitzender:Filippos Kourtoglou AfA Groß-Gerau Vorsitzende: Roswitha Michels AfA Odenwald Vorsitzende: Harald Staier, Marion Eisele AfA Darmstadt u. AfA Darmstadt-Dieburg Vorsitzender: Andreas Trägler AfA Bergstraße Vorsitzender: Willi Thomas AfA Vogelsberg Vorsitzender: Bernhard Bender AfA Wetterau Vorsitzender: Heinz-Peter Rausch AfA Gießen Vorsitzender: Peter Pilger AfA Land-Dill Vorsitzender: Stephan Grüger AfA Wiesbaden Vorsitzender: Simon Rottloff

Exchange

<<<<<<<<<<<<<<<<<<

AfA auf Facebook

facebook

Info BZ-Vorstand