Internetauftritt der AfA Hessen-Süd

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08.12.2016 | Topartikel Presse

ver.di-Vertrauensleute des Klinikums Darmstadt und SPD-Arbeitnehmer/innen fordern deutliche Arbeitsentlastung

 

DARMSTADT. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich das Klinikum Darmstadt im öffentlichen Eigentum befindet. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich“, betonen die ver.di-Vertrauensleute des Klinikums und die Darmstädter SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Allerdings muss festgestellt werden, dass die Belastungsgrenze der Beschäftigten im Klinikum längst bei weitem überschritten ist. Gearbeitet wird mit zu wenig und zunehmend abgehetzten Personal. Das hat Auswirkungen auf auch die Patientinnen und Patienten. Die Schmerzgrenze ist längst erreicht“. Die ver.di-Vertrauensleute sowie die sozialdemokratische Arbeitnehmerorganisation fordern einen wirksamen Entlastungs- und Gesundheitsschutz-Tarifvertrag für die Klinik-Beschäftigten und eine verbindliche personelle Mindestausstattung der Kliniken per Gesetz: „Wer für die Gesundheit anderer arbeitet, darf davon nicht selbst krank werden“, so die gemeinsame Feststellung.

Armin Löw, Gewerkschaftssekretär von ver.di Südhessen, machte deutlich, dass die politischen Entscheidungsträger in Bund, Land und Stadt in der Verantwortung stehen, die permanente Arbeitsüberlastung der Beschäftigten in den Kliniken endlich zu stoppen und für eine bessere Finanz- und Personalausstattung der Kliniken einzutreten. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben: „Es besteht ebenso erheblicher wie dringender politischer Handlungsbedarf. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass die Beschäftigten die politisch gewollte Unterfinanzierung des Gesundheitswesens ausbaden müssen und immer mehr ausgepresst werden. Damit muss endlich Schluss sein“.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp unterstrich: „Kliniken sind keine Fabriken und Patienten keine Werkstücke“. Der von den Neoliberalen geforderte sogenannte „schlanke Staat“ bedeute abgemagerte Bildung, ein chronisch unterfinanziertes Gesundheitswesen und eine Polizei, die seit Jahren auf Verschleiß gefahren werde. Mit der Kampagne „Handlungsfähiger Staat“ wollen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften dafür Druck machen, dass Unternehmergewinne, Spitzeneinkommen, große Vermögen und hohe Erbschaften endlich wieder angemessen an der Finanzierung des Staates beteiligt werden: „Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten“.

Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeitnehmerorganisation in Darmstadt, Andreas Trägler, betonte: „Die SPD-Arbeitnehmer/innen stehen voll und ganz hinter den gewerkschaftlichen Forderungen. Wir sind solidarisch mit den Klinik-Beschäftigten und unterstützen die Forderung nach wirksamer Entlastung und besserem Gesundheitsschutz“.

 

01.12.2016 | Presse

SPD-Bundestagsfraktion im Dialog mit über 300 Betriebs- und Personalräten

 

Unter dem Motto „Alterssicherung – sicher und gerecht gestalten“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch mit über 300 Betriebs- und Personalräten aus ganz Deutschland über die Zukunft der Rente und den Kampf gegen Altersarmut diskutiert. Die Konferenz fand wenige Tage nach der Vorstellung des Gesamtkonzeptes zur Alterssicherung von Bundessozialministerin Andrea Nahles statt.

„Für die SPD-Bundestagsfraktion ist die Rente eines der zentralen Zukunftsthemen. Bereits mit dem Rentenpaket I haben wir in dieser Legislaturperiode auf Druck der SPD-Bundestagsfraktion erste umfangreiche Leistungsverbesserungen – wie bei der Rente nach 45 Versicherungsjahren und der Mütterrente – umgesetzt. Mit den beschlossenen Schritten zu einem flexibleren Übergang in Rente haben wir Antworten darauf gegeben, wie Menschen ihren Ausstieg aus dem Erwerbsleben flexibler und individueller entsprechend ihrer persönlichen Vorstellungen ohne Zwang gestalten können.

Heute haben wir die Zukunftsfragen der Alterssicherung mit unserer Bundessozialministerin Andrea Nahles, dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann, der Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund Gundula Roßbach und weiteren Experten ausführlich diskutiert.

Diejenigen, die unser solidarisches Rentensystem mit ihren Beiträgen über Jahre getragen haben, müssen sich im Alter darauf verlassen können. Gleichzeitig gilt, dass dieses System gerade für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – auch zukünftiger Generationen – bezahlbar bleiben muss.

Die Betriebs- und Personalräte haben das Ohr direkt bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Deshalb ist uns der Austausch mit ihnen auch besonders wichtig. Die Rente ist die tragende Säule unseres Sozialstaats. Es ist wichtig, gemeinsam an ihrer Zukunft zu arbeiten und das Vertrauen in sie zu stärken. Mit dem heutigen Tag sind wir gemeinsam einen wichtigen Schritt weiter gekommen.

Für uns als SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Doppelte Haltelinie, keine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters und wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss mehr haben, als derjenige, der nicht gearbeitet hat.“

14.10.2016 | Presse

Gemeinsam für bessere Arbeits-und Einkommensbedingungen bei der Polizei

 

DARMSTADT. Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) aus Darmstadt, Darmstadt-Dieburg, dem Odenwaldkreis und dem Landkreis Offenbach haben das Polizeipräsidium Südhessen besucht, um sich vor Ort über die Arbeitsbedingungen der hessischen Polizei zu informieren. Nach einer professionellen und informativen Führung durch die einzelnen Abteilungen des Polizeipräsidiums trafen sich die Mitglieder der AfA mit dem Personalratsvorsitzenden des Polizeipräsidiums Südhessen, Antonio Pedron und seinem Stellvertreter Dietmar Rodenheber, beide Mitglied der Gewerkschaft der Polizei, zu einem intensiven Meinungsaustausch. Pedron und Rodenheber stellten sehr anschaulich die Arbeitsbedingungen der Tarifbeschäftigten, Polizistinnen und Polizisten dar. Alle Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung seien nur möglich, weil die Beschäftigten bei der Polizei bis hart an die Belastungsgrenze und auch darüber hinaus“ arbeiten und einen riesigen Berg von Überstunden vor sich herschieben: „Das geht natürlich zu Lasten der Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen. Von einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann kaum noch gesprochen werden“, machten die Vertreter des Personalrates deutlich. Durch ständige neue Aufgaben und Sondereinsätze werde die hessische Polizei „zunehmend auf Verschleiß“ gefahren. Die massive Zunahme von Überstunden müsse zudem vor dem Hintergrund gesehen werden, dass das Land Hessen ohnehin die bundesweit längste Arbeitszeit für Polizeibeamtinnen und -beamten habe. Durch den Austritt des Landes Hessen aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und das Besoldungsdiktat der Landesregierung würden die Beschäftigten der Polizei und insbesondere die Polizeibeamtinnen und -beamten zudem seit Jahren von der Einkommensentwicklung in anderen Bundesländern abgekoppelt. Die jetzt erfolgten Neueinstellungen bei der Polizei, die von der Gewerkschaft der Polizei bereits seit langem angemahnt wurden, seien sehr zu begrüßen, würden jedoch erst in einigen Jahren wirksam, nachdem die neuen Kolleginnen und Kollegen ausgebildet seien und eingesetzt werden könnten.

Andreas Trägler, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitnehmerorganisation in Darmstadt und Rainer Bicknase, Bezirksvorsitzender der SPD-Arbeitnehmer in Südhessen, sicherten die aktive Unterstützung ihrer Organisation für eine durchgreifende Verbesserung der Arbeitssituation bei der Polizei und für die Rückkehr des Landes Hessen in die Tarifgemeinschaft der Länder zu: „Hessen braucht eine gut ausgebildete, anständig bezahlte und personell angemessen ausgestattete Polizei, um ihre vielfältigen Aufgaben im Interesse der Bürgerinnen und Bürger erfüllen zu können. Die Tarifbeschäftigten der Polizei sind ebenfalls Bestandteil der Sicherheitsarchitektur Hessen“.

Der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, machte deutlich, dass ein handlungsfähiger Staat finanziell angemessen ausgestattet sein muss: „Eine leistungsfähige öffentliche Infrastruktur, gute Bildung und öffentliche Sicherheit sind für die Menschen unverzichtbar“. Mit ihrem Besoldungsdiktat verhalte sich die schwarzgrüne Landesregierung genauso arbeitnehmerfeindlich wie ihre schwarzgelbe Vorgängerin. Statt erneut

die Beschäftigten für eine falsche Steuerpolitik abzukassieren, müssten hohe Einkommen und große Vermögen endlich wieder angemessen zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben herangezogen werden. Hier sei die Politik gefordert, endlich zu handeln: „Steuern sind zum Steuern da. Nur Reiche können sich einen armen Staat leisten“.

 

26.04.2016 | Presse

Kundgebung 1.Mai DGB Odenwaldkreis

 

1. Mai 2016: Zeit für mehr Solidarität

DGB Odenwaldkreis ruft auf zur Demonstration und Kundgebung in Bad König

 

ODENWALDKREIS. „Viel erreicht und noch viel vor! Zeit für mehr Solidarität“ – unter diesem Motto steht der 1. Mai 2016. Wir demonstrieren  für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken. Wir demonstrieren: Für eine freie, offene, solidarische und demokratische Gesellschaft. Für einen handlungsfähigen Staat, für Steuergerechtigkeit und Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, Schulen und Kitas, für mehr Personal im öffentlichen Dienst, bei der Polizei, in Schulen und Kitas. Für Solidarität im Betrieb: für gleiche Rechte, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gegen Lohndumping und Zwei-Klassen-Gesellschaft. Für die Stärkung der gesetzlichen Rente, gegen Altersarmut. Für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Für mehr Mitbestimmung in den Betrieben. Gegen Krieg, Hass, Rassismus und Antisemitismus. Für Solidarität und für ein gutes Leben für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft.

 

Der DGB Odenwaldkreis ruft zur Odenwälder Mai-Kundgebung in Bad König auf. Dort findet um 11.00 Uhr  auf dem Bahnhofsplatz die Eröffnungskundgebung statt. Nach der Eröffnungsrede durch den DGB-Kreisvorsitzenden Harald Staier führt die Demonstration durch die Bad Königer Innenstadt. Um 11.30 Uhr findet in der Freilichtbühne die Kundgebung und das Mai-Fest statt. Es sprechen: Saskia Jensch, Gewerkschaftssekretärin von ver.di Südhessen, zuständig u.a. für den Bereich Gesundheitswesen, Alexandra Lutz, Vorsitzende des DGB-Ortsverbandes Nördlicher Odenwaldkreis und Ulrike Köhler, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall. Musikalisch umrahmt werden die Kundgebung und das Fest von dem Liedermacher Peter Kühn (GEW). Auf dem Fest gibt es Leckeres vom Grill, Salate, Getränke, Kaffee und Kuchen und für die Kinder das Spielmobil des Odenwaldkreises.

 

Der DGB Odenwaldkreis ruft alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Odenwälder Mai-Veranstaltung auf!  

 

19.04.2016 | Presse

Diskussion zu Industriepolitik in Südhessen eröffnet neue Chancen

 

13.04.2016 | Zu einer hochkarätig besetzten Konferenz hatten die Arbeitsgemeinschaften der Unterbezirke Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau am vergangenen Dienstag nach Darmstadt eingeladen. Für den SPD Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel ist Industriepolitik aus Sicht des Landes hauptsächlich die Förderung industrieller Cluster. Immerhin trägt die industrielle Produktion immer noch 20% des Bruttoinlandsprodukts in Hessen bei. Dieser Kern industrieller Produktion hat nach seiner Ansicht auch dazu beigetragen, dass Hessen besser als andere Regionen durch die Wirtschaftskrise gekommen ist. Wichtig sei aber immer auch die Akzeptanz. Mit der Notwendigkeit der Technologiefolgeabschätzung sei aus seiner Sicht ein wichtiger Schritt zur Herstellung dieser Akzeptanz gegangen worden.
Die DGB - Vorsitzende Gabriele Kailing betonte, dass natürlich bessere Technologien und Industriefreundlichkeit auch Arbeitsplätze schaffe und sichere. Dabei dürften die Arbeitnehmerrechte gerade in Zeiten höherer Flexibilisierung nicht unter den Tisch fallen. Entgrenzte Arbeit und Verdichtung der Arbeit machen die Vertreter der Arbeitnehmerrechte wichtiger denn je.

Der Landrat des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will berichtete, dass in seinem Kreis das automotive Cluster sehr erfolgreich angelaufen sei. In einer Kooperation zwischen Unternehmen, den Hochschulen und der IHK habe man 600 Unternehmen und deren Zulieferer unter einen Hut gebracht. Auch das Gründerzentrum in Groß-Gerau sei wichtig für die Region, weil es jungen Unternehmen den Weg in die Wirtschaftlichkeit ebne.
Michael Fletterich, Betriebsratsvorsitzender von MERCK forderte von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen, die die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen nicht in Frage stellen dürften. Nach seiner Ansicht sei Industriepolitik und SPD kein Widerspruch. Aber auch die Industriepolitik müsse gestaltet werden. Die Diskussion wurde vom AfA - Vorsitzenden aus Groß-Gerau, Sascha Held moderiert, begrüßt hatte die ca. 60 Gäste und die Diskutanten der AfA Vorsitzende von Darmstadt-Dieburg, Andreas Trägler.

AfA-Unterbezirke Hessen-Süd

AfA Frankfurt am Main Vorsitzender: Roger Podstatny AfA Main-Kinzig Vorsitzende: Hildegard Kettler AfA Offenbach-Stadt Vorsitzender: Stefan Metz AfA Offenbach-Landkreis Vorsitzender:Filippos Kourtoglou AfA Groß-Gerau Vorsitzende: Roswitha Michels AfA Odenwald Vorsitzende: Harald Staier, Marion Eisele AfA Darmstadt u. AfA Darmstadt-Dieburg Vorsitzender: Andreas Trägler AfA Bergstraße Vorsitzender: Willi Thomas AfA Vogelsberg Vorsitzender: Bernhard Bender AfA Wetterau Vorsitzender: Heinz-Peter Rausch AfA Gießen Vorsitzender: Peter Pilger AfA Land-Dill Vorsitzender: Stephan Grüger AfA Wiesbaden Vorsitzender: Simon Rottloff

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